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In den 50er Jahren residierte in Gifhorn im "Gifhorner Hof" der
Verein der Schachfreunde Gifhorn, der sich mit Fallersleben zur Spielgemeinschaft
Ise-Aller formierte. Starke Spieler, wie Waldemar Schneider, Albert
Westphal, Leon Favre, Wilhelm Deter und Hans Vögtlin gaben dieser
Vereinigung ihr Gepräge und verschafften ihr in der Region eine
herausragende Position und einen hervorragenden Ruf.
Daneben bildete sich aus den Angehörigen der Firma "Alfred Teves"
eine Schachgemeinschaft ohne Vereinsstatus, die zunächst in der
"Sportklause" und danach im "Moorkater" Spielquartier nahm. |
| 1959 |
Als sich der Verein der Schachfreunde Gifhorn und die Spielvereinigung
Ise-Aller durch Tod und Wegzug diverser Mitglieder auflösten,
erfolgte aus der Schachgemeinschaft heraus zum 1. Januar 1959 die
Gründung des Schachvereins Gifhorn 1959 mit 22 Mitgliedern; 1.
Vorsitzender wurde Hans Vögtlin.
Aus der Schachgemeinschaft wurden als Material 8 Sätze Figuren
und 9 Spielplanen übernommen; der Anfangskassenbestand betrug
DM 23,77.
Der Monatsbeitrag wurde auf DM 1,00 festgelegt, für Jugendliche
im Lehrverhältnis auf DM 0,40, die evtl. von der Vereinskasse
getragen würden.
Neue Spielstätte wurden die "Kulmbacher Bierstuben", kurz darauf
das "Hotel Schniete", dann für mehrere Jahre der "Gifhorner Hof"
und schließlich ab 1967 das "Hotel Broders". |
| 1961 |
Beginn des Freundschaftskampfes zwischen Gifhorn und Hankensbüttel/Bodenteich.
Dieser Wettbewerb wurde von den beiden Vereinsvorsitzenden Gerhard
Breitmann und Hans Vögtlin nach der Gründung des Gifhorner
Vereins ins Leben gerufen.
Der Freundschaftskampf wurde bis zum Jahre 1993 26 mal ausgetragen;
die Ergebnisse wurden auf dem zugehörigen Pokal und in einer
Dokumentation festgehalten. Im Jahre 1996
wurde diese Tradition durch Vorstandsbeschlüsse beider Vereine
beendet. |
| 1968 |
Besuch des Schachklubs Reinickendorf aus Berlin in Gifhorn. Hierzu
kam es infolge Bestrebungen der Berliner (Inselstadt) nach "West-Besuchen".
Erinnerung an die Begegnung durch eine Wandplastik "Brandenburger
Tor". |
| 1969 |
10-jähriges Vereinsjubiläum: Austragung einer Blitzmeisterschaft
zusammen mit dem Schachverein Bodenteich. Am Abend geselliges Beisammensein
mit Tanz. |
| 1970 |
Besuch des Schachklubs König Tegel Berlin in Gifhorn. Erinnerung
an die Begegnung durch einen Wandteller. |
| 1973 |
Aufstieg von Gifhorn I in die Verbandsliga. Damit spielte Gifhorn
erstmalig oberhalb der Ebenen des Schachbezirks Braunschweig, d.h.
auf der ersten Ebene des NSV. |
| 1979 |
Neue Spielstätte wurde durch Vermittlung des 1. Vorsitzenden
Heinrich Müller die Sportlehrstätte, später Jugendbegegnungsstätte,
Gifhorn, Ludwig-Jahn-Str. 8. |
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20-jähriges Vereinsjubiläum: Austragung eines Schnellturniers (Sieger
SV Gifhorn). Erinnerung an das Ereignis durch einen Wandteller
und eine Groß-Urkunde. Am Abend geselliges Beisammensein mit
Tanz. |
| 1980 |
Wahl und Ernennung des Vereinsgründers und langjährigen
1. Vorsitzenden Hans Vögtlin zum Ehrenvorsitzenden. |
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Teilnahme am ersten Gifhorner Altstadtfest; seither kontinuierliche
Beteiligung.
Am Sonnabend: Simultanvorstellung des Gifhorner Stadtmeisters.
Am Sonntag: Offenes Blitzturnier. |
| 1981 |
Simultanturnier mit GM Dr. Helmut Pfleger. Zunächst im "Bürgerschützensaal"
gegen 42 Spieler aus den Vereinen Wolfsburg, Fallersleben und Gifhorn:
3 Sieger, darunter Siegfried Kampfrath, Gifhorn. Am anderen Tage gegen
52 Schüler aus Gifhorn und Umgebung; die Schüler durften
4 Stunden lang immer wieder von vorn beginnen. |
| 1984 |
25-jähriges Vereinsjubiläum: Einzelschnellturnier mit 22 Teilnehmern. Sieger
Hans Marzik mit 8½ aus 9. Simultanturnier: GM Vlastimil
Hort gegen 40 Spieler. 2 Siege durch Hermann Eickhoff und Horst Gauter;
6 Remis. |
| 1986 |
Freundschaftsbegegnungen mit dem Schachverein Läufer Reinickendorf
aus Berlin: 23.-25. Mai in Berlin und 13.-14. September in Gifhorn.
Hierzu kam es, nachdem Bestrebungen zu Ostkontakten (DDR) ergebnislos
geblieben waren. Die Berlin-Alternative ergab sich in Erinnerung an
den Besuch 1968. Erinnerung an die Begegnungen durch einen Wandteller
und eine Fotoaufnahme der Reisegruppe vor dem Brandenburger Tor:
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(zum Vergrößern auf das Bild klicken) |
V.l.n.r.: Andreas
Wollmann, Hans Vögtlin, Michael Höbbel, Horst Gauter,
Heike Müller, Dr. Wilhelm Baucke, Ralf Priebe, Dr. Wolfgang
Kortgödde, Friedhelm Nauditt, Vorsitzender des SV Läufer
Reinickendorf, Krafft Legien.
Es fehlen: Siegfried Kampfrath, Hermann Eickhoff,
Jens Ebeling, Bernd Krüger und Norbert Bernhard. |
und einen Wandteller. |
| 1987 |
Simultanturnier: IM Dr. Helmut Reefschläger gegen 24 Spieler.
2 Siege durch Detlef Czajka, Gifhorn und Engelbert Tebest; 6 Remis. |
| 1988 |
Jugendmannschaftsblitzmeisterschaft der NSJ
in Gifhorn. Unter 9 Teams (Sieger: SF Fallersleben) belegte Gifhorn
den 6. Platz. Gifhorn I: Rainer Polzin, Karsten Engel, Marcus
Frankiewicz, Benjamin Pramann. |
| 1989 |
30-jähriges Vereinsjubiläum: Gifhorner Schnellturnier für Vierermannschaften.
Unter 16 Mannschaften (Sieger: Braunschweiger SC) belegte Gifhorn
die Plätze 3, 11 und 14. |
| 1990 |
2. Gifhorner Schnellturnier für Vierermannschaften.
Unter 19 Mannschaften (Sieger: SF Salzgitter) belegte Gifhorn die
Plätze 4, 8 und 19. |
| 1991 |
Jugendmannschaftsblitzmeisterschaft der NSJ
in Gifhorn. Unter 16 Teams (Sieger: Wilhelmshavener SF) belegte Gifhorn
die Plätze 2 und 16. Gifhorn I: Rainer Polzin, Stefan Brettschneider,
Karsten Engel, Adele Pramann. |
| 1992 |
IM-Turnier der Deutschen Schachjugend. Unter
12 Teilnehmern wurden Rainer Polzin 9. und Stefan Brettschneider 11.. |
| 1993 |
Aufstieg von Gifhorn I in die Oberliga Nord. Damit spielt Gifhorn
erstmals oberhalb der Ebenen des NSV auf der ersten Ebene des DSB.
Gifhorn hielt die Klasse 3 Jahre. Spitzenspieler waren Rainer Polzin
und Stefan Brettschneider.
Schachfreund Polzin errang während dieser Zeit den Titel eines
Internationalen Meisters (IM).
Herausgabe einer kostenlosen Vereinszeitung
zu Beginn der Saison 1993/94. Die "Black & White" erscheint
bis zum Januar 1996 insgesamt 9 mal. |
| 1994 |
Ausrichtung der Bezirkseinzelmeisterschaft mit
52 Teilnehmern. |
| 1996 |
Niedersächsische Landeseinzelmeisterschaft
(Osterkongreß) in Gifhorn. 8 Gifhorner unter insgesamt 116 Teilnehmern.
Hermann Eickhoff belegte Platz 7. |
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Fernschachvergleich mit Partnerstadt
Dumfries. Ergebnis: Beide Partien remis. |
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Städtevergleichskampf mit Partnerstadt Gardelegen mit Schnellschachpartien.
Ergebnis in Gifhorn: 14:10 für Gifhorn; in Gardelegen: 19½:4½
für Gardelegen. Erinnerung an die Begegnungen durch einen Holzkönig. |
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Der Schachverein präsentiert sich seit Juli im Internet unter
einer privaten Adresse. |
| 1999 |
40-jähriges Vereinsjubiläum: Schnellturnier für Dreiermannschaften aus Gardelegen, Hankensbüttel,
Gifhorn sowie Ausrichtung der Bezirkseinzelmeisterschaft mit 94 Teilnehmern. |
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Benjamin Eickenroth entwirft auf Initiative von Ralf Priebe ein
Logo für den Schachverein:
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| 2001 |
Die Internetpräsens bekommt mit www.schachverein-gifhorn.de
eine Top-Level-Domain. |
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Anlässlich des 5-jährigen "Homepagejubiläums": Ausrichtung des "Gifhorner
Online Open". Dieses Turnier wurde bis zum Jahr 2008 jährlich
ausgetragen. |
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Ausrichtung der Bezirkseinzelmeisterschaft mit 97 Teilnehmern. |
2002
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Christoph-Kolumbus-Schule Austragungsort des Offenen Schachturniers
für 50 Schüler der Jahrgänge 1988 und jünger (U14,
U12, U10) |
2003
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Aufstieg von Gifhorn I in die Verbandsliga. |
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Ausrichtung der Bezirkseinzelmeisterschaft mit 103 Teilnehmern. |
2004
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1. Gifhorner
Mühlenblitznacht im Mühlenmuseum. |
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Verleihung der Ehrenmitgliedschaft für Siegfried Kampfrath
im Hinblick auf seinen jahrzehntelangen engagierten Einsatz. |
2006
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Fernschachvergleich
mit Partnerstadt Gardelegen. Ergebnis: 0,5:1,5. |
| 2008 |
Eröffnung des Freilandschachfeldes auf dem Gifhorner Schillerplatz
mit dem "Adria
Cup" |
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Durchführung der Gifhorner Olympiaschachwochen im Vorfeld der Schach-WM
in Bonn sowie der Schacholympiade in Dresden u.a. mit der Durchführung
folgender zusätzlichen Aktivitäten:
- Ein
Schachcafé im Eiscafé "Adria"
- Simultanveranstaltung
mit GM Rainer Polzin im Autohaus Schlingmann
- Mannschaftsschnellturnier
"Über den Dächern von Gifhorn" im Gifhorner
Wasserturm
-
Internetschach im Schloßcafé Gifhorn
- Präsentation
des Schachvereins im Real Markt in Gifhorn
- einer
Partie der "Gäste des Schloßcafés Gifhorn"
gegen das "Erste Schachprogramm der Welt"
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Aufstieg der Fernschach-Mannschaft in die 2. Bundesliga. |
| 2009 |
50-jähriges Vereinsjubiläum: Durchführung
des Weihnachtsblitzturnieres im Casarino |