Schachverein Gifhorn in der Presse


Aller-Zeitung - Dienstag, 10.12.1996
GIFHORNER SCHACH / Erste unterlag gegen Hannover

Swetlakow siegt weiter

Für die vier Gifhorner Schachmannschaften stand der vierte Spieltag auf dem Programm.
Die Erste verlor zu Hause 2:6 gegen PSC Hannover. Nach der dritten Niederlage in Folge ist die rote Laterne für die erste Mannschaft nah. Nur Valentin Swetlakow gelang ein Sieg, womit er seine Serie in der Landesliga mit vier Siegen seit Saisonbeginn fortsetzte.
Die Gifhorner Zweite verlor zu Hause gegen die Reservisten des Salzgitter Schachvereins 3:5. Die Bilanz in der Bezirksliga beträgt nunmehr 2:6 Punkte. Erfolgreichster Spieler ist Jörg Wohlrabe, der seine bisherigen drei Partien gewann.
Die Gifhorner Dritte verlor bei der Dritten des Peiner Schachvereins 3:5, was für die Kreisligisten die vierte Niederlage und somit 0:8-Punkte bedeutet. Dagegen erkämpfte die Vierte in der Kreisklasse beim Post Schachverein in Braunschweig ein 4:4. Damit weist dieses Team 3:5-Punkte auf. Mannschaftsführer und Seniorenspieler Hans Vögtlin siegte bereits zum vierten Mal.


Aller-Zeitung - Dienstag, 26.11.1996
SCHACHVEREIN GIFHORN / Stadtjugend-Meisterschaft der U-15-Klasse

Benjamin Axt holte sich den Titel

Der Schachverein Gifhorn richtete jetzt die Stadtjugend-Meisterschaft U 15 aus: Zugelassen waren zu dieser Veranstaltung Jungen und Mädchen der Jahrgänge 1982 und jünger, die in fünf Partien mit jeweils 15 Minuten Zeit ihr Können unter Beweis stellen konnten. Für den Sieger gab es einen Pokal. Außerdem waren mehrere Sachpreise zu gewinnen.
Dabei setzten sich mit Alexander Lieb aus Wilsche und Benjamin Axt aus Kästorf die Favoriten an die Spitze des Feldes. In einem spannenden Wettbewerb und nach einer Gesamtspieldauer von mehr als drei Stunden konnte sich schließlich Benjamin Axt durchsetzen und den Pokal gewinnen. Der zwölfjährige Alexander Lieb als Zweitplazierter bot ebenfalls eine überzeugende Leistung. Auf den weiteren Plätzen landeten Patrick Dziuba, Tilmann Politz und Marc Stoye.
Die erste Gifhorner Jugendmannschaft ist nach ihrem letztjährigen Aufstieg in die Jugendlandesklasse offenbar auf dem besten Weg, sich dort zu behaupten. Während der erste Wettkampf in Gifhorn gegen die Vertretung aus Einbeck verlorenging, wurde in der zweiten Runde in Schöppenstedt ein 5:3-Sieg erspielt.
Gerrit Baucke, Benjamin Axt, Maria Böhme und Alexander Lieb steuerten jeweils einen ganzen Punkt bei, Christian Axt und Christian Dziuba gestalteten ihre Partien jeweils remis.
Die zweite Jugendmannschaft aus Gifhorn kämpft hingegen auf Bezirksebene. In der ersten Runde gelang gegen das ersatzgeschwächte Team aus Peine ein 2,5:1,5-Erfolg. Patrick Dziuba und Tilmann Politz konnten einen Sieg verbuchen. Marc Stoye trug mt einem Remis zum positiven Gesamtergebnis bei.
Die offene Jugendgruppe des Schachvereins trifft sich an jedem Donnerstag, 17.15 Uhr, in der Jugendbegegnungsstätte in der Ludwig-Jahn-Straße. Wer Interesse hat, ist an diesem Nachmittag in der Jahn-Straße willkommen.


Spannendes Turnier: Talente am Schachbrett


Aller-Zeitung - Mittwoch, 16.10.1996
SCHACH / Erfolgreicher Start in die neue Saison

Erste Mannschaft begann mit einem glatten Sieg

Für die vier Gifhorner Schachmannschaften begannen jetzt die Turniere der neuen Saison.
Gifhorn I war aus der Oberliga Nord in die Landesliga Niedersachsen Süd abgestiegen und hatte fünf Stammspieler verloren. Dennoch spielte die erste Mannschaft beim Co-Absteiger Schachclub Stadthagen unbeschwert auf und landete ohne Partieverlust einen 6:2-Sieg.
Die Gifhorner Zweite hatte personell noch stärker gelitten als die Erste. Doch wider Erwarten gelang es bereits zum Start, dem favorisierten Schachverein aus Hankensbüttel ein 4:4-Unentschieden abzutrotzen. Dieses Ergebnis machte der Mannschaft Mut für die weiteren Begegnungen in der Bezirksliga.
Die Gifhorner Dritte konnte bei ihrer Begegnung in der Kreisliga gegen die Erste des Schachclubs Salzgitter-Bad eine 2,5:5,5 Niederlage nicht vermeiden. Dagegen gelang es der Vierten in der Kreisklasse gegen die Siebte der Braunschweiger Schachfreunde einen 4,5:3,5-Sieg zu erspielen.
Das ist deshalb bemerkenswert, als sich die Gifhorner Vierte aus drei Senioren-Spielern und fünf Jugendlichen unter 16 Jahre rekrutiert.
In Wolfenbüttel fanden jetzt die Einzelmeisterschaften des Schachbezirks Braunschweig im Turnierschach statt. Hier gelang den Gifhornern ein Doppelerfolg. Gerrit Baucke gewann das Turnier der A/B/C-Jugend und durch den Stichkampf auch den Titel des Bezirksjugendmeisters A, und Alexander Lieb gewann das Turnier der D/E-Jugend und damit den Titel des Bezirksjugendmeisters D.
Damit haben diese Spieler die Qualifikation für die Teilnahme an den Landesmeisterschaften im nächsten Frühjahr erworben.


Aller-Zeitung - Mittwoch, 25.09.1996
SCHNELLSCHACH / Stefan Brettschneider zeigte internationale Klasse

Nur knapp den Sieg verpaßt

Stefan Brettschneider wurde mit 7,5 Punkten aus neun Partien Co-Sieger beim vierten Peiner Schnellschachturnier in Dungelbeck. Den nach Feinwertung ermittelten ersten Rang verpaßte Stefan um einen halben Buchholzpunkt. Internationaler Meister Rainer Polzin erreichte mit 6,5 Punkten den dritten Platz.
Das Feld von 48 Teilnehmern war mit zwei Großmeistern, zwei Internationalen Meistern und mehreren Oberligaspielern stark besetzt. Stefan Brettschneider führte nach sechs Siegen in Folge, darunter gegen die favorisierten Meister Rainer Polzin und Alexander Bangiev sowie den mehrmaligen DDR-Meister im Blitzschach Harald Darius, allein mit einem halben Punkt Vorsprung.
Nach eigenen Aussagen wirkte die ungewohnte Situation, ein solches Teilnehmerfeld anzuführen, belastend. Alle drei folgenden Partien konnten von ihm jeweils nach klarer Gewinnstellung nur unentschieden gestaltet werden.
Punktgleicher Turniersieger wurde mit ebenfalls 7,5 Zählern Frank Sawatzki, Spitzenspieler der Oberligamannschaft aus Göttingen, der gegen den Gifhorner mit viel Glück ein technisches Remis erreichte. Ausschlaggebend für den Gesamtsieg war die unerwartete Niederlage seines Klubkameraden Frank Buchenau in der letzten Runde.
Stefan Brettschneider, der gegen Buchenau gewonnen hatte, verlor durch dessen Niederlage seinen Vorsprung in der Unterwertung. Dennoch ein Riesenerfolg für den jungen Oslosser, der als einziger ungeschlagen blieb.


Aller-Zeitung - Donnerstag, 12.09.1996
SCHACH / Helmut-Schütz-Gedenkturnier in Gardelegen

Brettschneider gewann

In Gifhorns Partnerstadt Gardelegen veranstaltete die Schach-Abteilung des dortigen Sportvereins jetzt das Helmut Schütz-Gedenkturnier. Vom Schachverein Gifhorn nahmen Dieter und Stefan Brettschneider teil.
Der Start in diesem Schnellschach-Turnier (15 Minuten Bedenkzeit) mit 43 Teilnehmern war für Stefan Brettschneider nicht optimal: Schon in der zweiten Runde spielte er in aussichtsreicher Stellung nur Remis. Dann konnte er in der sechsten Runde die Führung übernehmen und durch drei weitere Siege ausbauen. Er gewann das Turnier mit einem Punkt Vorsprung. Dieter Brettschneider erkämpfte drei Punkte und erreichte Rang 37.


Aller-Zeitung - Donnerstag, 05.09.1996
SCHACHVEREIN GIFHORN / Domizil im Steinweghof

Bickert war in guter Form: Acht Siege an zwölf Brettern

Auf dem Altstadtfest hatte der Schachverein Gifhorn wieder sein traditionelles Domizil im Steinweghof bezogen.
Am Sonnabend präsentierte sich Stadtmeister Jegor Bickert bei einer Simultan-Vorstellung in guter Form: An insgesamt zwölf Brettern gelangen ihm acht Siege und zwei Remis; gegen den Champion gewannen Nichtvereinsspieler Siegfried Koch und Jugendspielerin Kerstin Dannehr.
Am Sonntag hatten sich dann 30 Schachfreunde eingefunden, um den Blitzkönig des Stadtfestes auszuspielen. Sieger wurde Valentin Swetlakow.
Anläßlich des 800-Jahr-Jubiläums hatte der Gifhorner Schachverein einen Problemlösungs-Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem zehn Schachnüsse zu knacken sind. Da die Lösungen erst zum 30. September abugeben sind können weitere Schachfreunde noch nachträglich in diesen Wettbewerb einsteigen. Die Broschüre ist beim Vorsitzenden Wilhelm Baucke (Telefon 51455) erhältlich.
Am Donnerstag, 5. September, startet in der Jugendbegegnungsstätte das Turnier um die Stadtmeisterschaft 1996, das auch für Nichtvereinsspieler offen ist. Das Turnier wird in zweiwöchigem Rhythmus in sieben Runden nach dem Schweizer System gespielt. Für die Sieger gibt es kleine Preise. Anmeldungen sind bis 19 Uhr am ersten Spieltag an der Spielstätte möglich.
Am 13. Oktober beginnen die Mannschaftsturniere, an denen Gifhorn, wie im Vorjahr, mit vier Mannschaften teilnimmt. Gifhorns Erste spielt nach dem Abstieg jetzt in der Landesliga, die folgenden Mannschaften spielen in Bezirksliga, Kreisliga und Kreisklasse.


Gifhorner Rundschau - Dienstag, 10.06.1996
800 Jahre Gifhorn und Gardelegen: Partnerstädte trugen gestern Schachturnier aus

Spaß und Spannung an zwölf Brettern

"Viel Vergnügen an der geistigen Anspannung!" Unter dieser Losung traten gestern 24 Spieler der Schachvereine aus Gifhorn und seiner Partnerstadt Gardelegen zu einem Städtevergleichskampf anläßlich der 800-Jahr-Feiern beider Städte im Ratssaal an.
Bürgermeister Manfred Birth erinnerte alle Teilnehmer bei der Begrüßung daran, daß Schach zwar ein richtiger Sport sei, der Spaß miteinander aber genauso dazugehöre wie die Partie am Schachbrett.
Beide Vereine waren mit Spielern aller Altersstufen vertreten, an vier Brettern spielten die Jugendlichen der Vereine gegeneinander. Gardelegens Team wurde vom Vorsitzenden und Spitzenspieler Maik Schumacher angeführt, Gifhorn stellte Spieler aus allen vier Vereinsmannschaaften, aber keinen Oberligisten. Dr. Wilhelm Baucke, der auch selbst mitspielte, gab die Paarungen bekannt und dann das Startzeichen für die erste Schnellschachrunde: je Partie und Spieler wird eine Stunde als Zeitlimit festgesetzt.
Die Rückbegegnung in Gardelegen ist für den 22. September geplant. Vielleicht sei dieser Besuch der erste Schritt zu einem kontinuierlichen Austausch, wie Schumacher sich wünschte, denn wie hatte der Bürgermeister sofort erwidert: "Es muß ja nicht wieder 800 Jahre dauern!"


Kräftemessen an zwölf Schachbrettern: 24 Mitglieder der Schachvereine aus Gifhorn und
Gardelegen traten am Sonntag zum Städtevergleich im gemeinsamen Jubiläumsjahr an. Foto: Alisch


Aller-Zeitung - Montag, 12.06.1996
800-JAHR-FEIER / Freundschaft-Wettkampf zwischen Gifhorn und Gardelegen

Das königliche Spiel Schach an zwölf Brettern ausgetragen

(fz) Das Theater-Spektakel um Herzog Franz anläßlich der 800-Jahr-Feier zog zahlreiche Zuschauer an, doch bei einer anderen Veranstaltung ließ sich kaum jemand blicken: Die Schachfreunde aus Gifhorn trafen sich mit Gleichgesinnten aus der Partnerstadt Gardelegen zu einem Freundschafts-Wettkampf.
Die Schachspieler ließ die geringe Resonanz kalt. Warm dagegen war es zunächst im Ratssaal, in dem an zwölf Brettern die Köpfe rauchten - je acht Erwachsene und vier Jugendliche aus den Partnerstädten. Die jeweiligen Kontrahenten spielten vor- und nachmittags mit je einer Stunde auf der Schachuhr sogenannte Doppelpartien.
Farben gewechselt
Nach dem improvisierten Pausenprogramm - eine Schloßbesichtigung war wegen "Herzog Franz" nicht möglich, aber die Kultur- und Landschaftsführer erzählten in der Kirche viel über Herzog Franz - wurden dann die Farben gewechselt. Die Gifhorner hatten nur einen Ersatzspieler aus der ersten Mannschaft aufgestellt: Alexander Lawrenz. Das Kennenlernen sollte eindeutig im Vordergrund stehen, nicht das Ergebnis.
Querschnitt gebildet
Deshalb hatten die Niedersachsen einen Querschnitt aus den übrigen drei Mannschaften zusammengestellt. Am Ende gewannen die Gifhorner mit 6,5 zu 5,5 die Vormittagsrunde und die Nachmittagspartien mit 7,5 zu 4,5. "Bemerkenswert waren die Jugendbretter der Gardelegener", so Dr. Wilhelm Baucke. Hier siegten die Gäst mit 6,5 zu 1,5.
Die Gardelegener Schachspieler haben den für September angesetzten Rückspieltermin bestätigt. Dann werden die Gifhorner eine Delegation gen Gardelegen senden. "Mal sehen, ob wir auch dort bestehen", so Dr. Baucke.


Auf Zeit: Das königliche
Spiel verlangt Konzentration.


Freundschafts-Wettkampf: Gifhorner und Gardelegener Schachspieler trafen
sich im Rahmen der 800-Jahr-Feier im Ratssaal zu Schnellpartien.
Copyright: Frank Hitzschke (2)


Aller-Zeitung - Samstag, 08.06.1996
WETTKAMPF / Schachkreis spielte in einem spannenden Turnier Einzelmeisterschaft aus

Uwe Twele ist neuer Kreismeister

Beim Turnier um die Einzelmeisterschaft vom Schachkreis Gifhorn wurde Uwe Twele erneut Kreismeister mit vier Punkten aus fünf Partien. Er spielte nur zweimal remis und gewann die anderen drei Partien.
Zweiter wurde Reiner Noack mit 3,5 Punkten, der gegen Dr. Wilhelm Baucke verlor. Die letzte Entscheidungspartie gegen Twele konnte er nicht gewinnen. Baucke belegte mit 2,5 Punkten den dritten Platz vor Bickert, mit zwei Punkten.
Damit wurde Uwe Twele zum neunten Male, davon seit 1991 ununterbrochen, Kreismeister. Das Kreisschnellturnier wird am Sonnabend, 22. Juni, in Gifhorn durchgeführt. Der Sieger darf beim Bezirksschnellturnier spielen.


Aller-Zeitung - Freitag, 07.06.1996
Städtevergleich im Schach
Die erste Begegnung an zwölf Brettern beim Städtevergleichs im Schach zwischen Gifhorn und Gardelegen im Rahmen der 800-Jahr-Feier beider Städte ist am Sonntag, 9. Juni, im Ratssaal.
Die Partien sind nach dem Schnellschachreglement auf zwei Stunden begrenzt. Am Vormittag gibt es eine Hin-Partie, am Nachmittag zwischen denselben Gegnern mit vertauschten Farben die Rück-Partie.


Aller-Zeitung - Freitag, 17.05.1996
Turnierschach: Saison in den Ligen beendet

Im letzten Spiel der erste Erfolg

Mit den letzten beiden Spieltagen wurden jetzt die Liga-Wettbewerbe im Turnierschach abgeschlossen. Die erste Vertretung aus Gifhorn mußte dabei in der Oberliga Nord zunächst beim Tabellenführer Delmenhorst II antreten. Dabei konnten sich die Gifhorner gegen den klaren Favoriten mit einer überaus knappen 3,5:4,5-Niederlage sehr achtbar aus der Affäre ziehen.
In der allerletzten Runde trafen dann die beiden punktlosen Teams aus Gifhorn und Stadthagen aufeinander, die beide vor dieser Begegnung bereits als Absteiger feststanden.
Ein glatter Erfolg
In diesem Verlgeich der bislang sieglosen Mannschaften gelang den Gifhornern ihr erster Mannschaftserfolg, der noch dazu mit 6,5:1,5-Punkten überaus deutlich ausfiel. In der Gesamtbilanz beendeten die Gifhorner die Saison in der Oberliga Nord mit 2:16 Punkten auf dem vorletzten Platz.
Die Gifhorner Zweite hatte es zu Hause mit der ersten Garnitur von Caissa Wolfenbüttel zu tun. Die Gifhorner waren gut aufgelegt und gewannen gegen die Gäst relativ glatt mit 5:3. Mit diesem Erfolg haben die Gifhorner die Saison in der Bezirksliga mit dem dritten Tabellenplatz und einem Konto von 12:6-Punkten abgeschlossen.
Knapp verloren
Die dritte Mannschaft aus Gifhorn fuhr nach Wolfenbüttel, um dort gegen die Zweite von Caissa anzutreten. Die Gifhorner unterlagen knapp mit 3,5:4,5. Damit haben sie ihre Spiele auf dem Platz acht mit 7:11-Punkten abgeschlossen und den Klassenerhalt gesichert.
Gifhorns Vierte spielte zunächst zu Hause gegen die Siebte der Braunschweiger Schachfreunde. Das Gifhorner Team, bei dem fünf Bretter von Jugendlichen besetzt waren, schlug sich wacker, unterlag aber zum Schluß mit 2:5. Am letzten Spieltag gelang mit 6:2 ein hoher Sieg bei der Dritten von Hankensbüttel. Die Vertretung Gifhorn IV hat damit die Serie in der Kreisklasse auf Platz sieben mit 8:12-Punkten beendet.

Aller-Zeitung - Montag, 09.04.1996
Niedersächsische Schachmeisterschaften in Gifhorn

Klasse! Platz sieben für Hermann Eickhoff

(fed) Erfolg auf ganzer Linie: Sowohl sportlich als auch organisatorisch entwickelten sich die Niedersächsischen Landes-Einzelmeisterschaften im Schach, die im Gifhorner Kulturzentrum stattfanden, für den ausrichtenden Schachverein Gifhorn zu einer gelungenen Veranstaltung.
Im Hauptturnier, das offen war für alle Vereinsspieler Niedersachsens, belegte Hermann Eickhoff aus Gifhorn überraschend den siebten Platz. Dabei verlor er keine einzige Partie, obwohl auch zwei Internationale Meister und ein Fide-Meister am Start waren. Eickhoff erreichte vier Siege und fünf Remis. In der achten Runde trotzte er dem späteren Turniersieger, dem Internationalen Meister Alexander Bangiev aus Isernhagen, ein Remis ab. Insgesamt waren 116 Teilnehmer an den Brettern.
Im Wettkampf der Damen und der weiblichen A-/B-Jugend gab es für den Schachkreis Gifhorn einen weiteren Erfolg. Hier waren 18 Spielerinnen am Start. Durch den Sieg in dieser Konkurrenz sicherte sich Kerstin Wolter vom SV Hankensbüttel/Bodenteich die Teilnahme an den Deutschen Einzelmeisterschaften der Damen. Die beste Spielerin des Schachvereins Gifhorn war Heike Müller, die Rang 15 belegt.
Spannend verlief auch das Problemlösungs-Turnier, an dem sich 20 Spieler beteiligten. Dabei waren vier Aufgaben in einer Stunde zu bewältigen, unter anderem auch ein Selbstmatt in drei Zügen, das sich als harte Nuß erwies. Es kam darauf an, als Weißer den Schwarzen gegen dessen Willen zu zwingen, Weiß mattzusetzen. Kein Teilnehmer schaffte die vollständige Lösung.
132 Teilnehmer zählten die Organisatoren beim großen Oster-Blitzturnier, bei dem der derzeitige Gifhorner Spitzenspieler Stefan Brettschneider im B-Finale Rang neun belegte Im A-Finale erreichte Rainer Polzin aus Neukölln, der vorher für Gifhorn gespielt hatte, den dritten Platz.
Wie der Pressewart des Schachvereins Gifhorn, Dr. Wilhelm Baucke mitteilte, habe sich der Niedersächsische Schachverband mit der Entscheidung für Gifhorn als Austragungsort sehr zufrieden gezeigt. Das Kulturzentrum sei für solch eine Veranstaltung bestens geeignet.


Gifhorner Rundschau - Dienstag, 09.04.1996
Gifhorner Kulturzentrum war Schauplatz der Niedersachsenmeisterschaften im Schach

Von leisen Schlachten und matten Königen

Kulturzentrum Gifhorn, 10Uhr. Im Saal sitzen 120 Menschen, keiner von ihnen spricht ein Wort. Zu hören ist nur ab und an ein Husten oder ein Räuspern, das leise Ticken von 60 Uhren und das manchmal etwas störende Knacken des Holzfußbodens. Selbst ein Sprung des Pferdes von b1 nach c3 verläuft auf den Gummi-Spielfeldern mit den 64 Quadraten nahezu geräuschlos.
Eine Woche lang sorgten grübelnde Denksportler für die gleiche Szenerie. Niedersachsens beste Schachspieler ermittelten ihre Meister, die erst nach mehr als 500 stillen Schlachten, hunderten mattgesetzter Könige und tausenden geopferter Bauern feststanden.
In allen seinen neun Partien ungeschlagen blieb Manfred Eickhoff vom gastgebenden Schachverein Gifhorn, allerdings einigte er sich fünfmal mit seinem jeweiligen Kontrahenten auf ein Remis, so daß am Ende Platz sieben für ihn heraussprang. Den Sieg machten zwei "internationale Meister" unter sich aus; Alexander Bangiev aus Isernhagen siegte vor Dragan Vasiljevic von den Wilhelmshavener Schachfreunden.
Im Landkreis Gifhorn blieb dafür der Titel bei den Meisterschaften der Frauen. Kerstin Wolter vom SV Hankensbüttel/Bodenteich gewann unter 18 Teilnehmerinnen.
Eine wesentlich entspanntere Atmosphäre als im Saal bot das Foyer: Hier lieferten sich alle, denen eine Partie am Tag viel zu wenig war, ihre privaten Duelle. Aufgelockert wurde die Veranstaltung auch durch zwei weitere Turniere, die jeweils nur einen halben Tag dauerten. So waren am Donnerstag beim Problemlösungsturnier so harte Nüsse zu knacken, daß keiner der Teilnehmer die vier gestellten Aufgaben in einer Stunde lösen konnte.
Waren die Mattstellungen in zwei, drei oder vier Zügen für viele nch nachvollziehbar, so erwies sich das Selbstmatt für die meisten als ein Denkansatz, mit dem sie sich bislang noch nicht beschäftigt hatten. Denn dabei kam es darauf an, als Spieler mit den weißen Steinen den Gegner gegen dessen Willen zu zwingen, Weiß mattzusetzen.
Großes Interesse fand das offen ausgeschrieben Osterblitzschachturnier am Karfreitag, das mit 132 Teilnehmern einen Höhepunkt der Veranstaltung, die anläßlich 800-Jahrfeier in Gifhorn stattfand, darstellte. Wie weit die meisten Teilnehmer extra für dieses Blitzturnier angereist waren, wird allein durch die Siegerlisten deutlich, denn keiner der Erstplazierten kommt aus dem Land Niedersachsen. CT/wb


Grübelnde Denksportler an den Schachbrettern im Kulturzentrum.


Aller-Zeitung - Montag, 01.04.1996

Genau eine Woche lang rauchten die Köpfe

Niedersachsen Schach-Einzelmeisterschaft findet im Kulturzentrum Gifhorn statt
(ust) Draußen wirbelten Schneeflocken vom grauen März-Himmel auf den Asphalt, drinnen rauchten die Köpfe: 20 Teilnehmerinnen und über 100 Teilnehmer gingen am Wochenende bei den Niedersächsischen Einzelmeisterschaften im Schach, die am Sonnabend im Gifhorner Kulturzentrum eröffnet wurden, an den Start. Bis zum 6. April werden sich die Brett-Spezialisten hier packende Wettkämpfe in dem königlichen Spiel liefern.
Der Gifhorner Schachverein, Ausrichter dieser Großveranstaltung, und der Niedersächsische Schachverband, der als Veranstalter auftrat, hatten ganz bewußt die Kreisstadt als Austragungsort gewählt. Der Hintergrund: das 800jährige Jubiläum Gifhorns.
Bürgermeister Manfred Birth, der Samstag mittag vor dem Start der ersten Turnierrunde die Organisatoren und Akteure im Kulturzentrum willkommen hieß, unterstrich in seiner Grußansprache die Bedeutung dieses Wettkampfes. Grußworte gab es auch von Dr. Wilhelm Baucke, dem Vorsitzenden des Schachvereins Gifhorn.
Gespielt wird in der kommenden Woche übrigens jeweils in der Zeit von 10 Uhr bis 22 Uhr. Dabei gilt das sogenannte Schweizer System, bei dem möglichst Spieler mit dem gleichen Punktestand aufeinandertreffen werden.
Ein Höhepunkt dieser einmaligen Veranstaltung wird das sogenannte "Oster-Blitzturnier" am Karfreitag sein: Die Gegner haben dann nur fünf Minuten Zeit pro Partie. Wer den vorgegebenen Zeitrahmen als erster überschreitet, verliert, es sei denn, es kommt zuvor zu einem Matt oder einem Remis. Dieser Blitzschach-Wettkampf ist übrigens für alle Bürgerinnen und Bürger offen. Gestartet wird am Karfreitag pünktlich um 15.30 Uhr. Letzte Meldungen sind jedoch noch bis 15 Uhr möglich.
Die Tüftler und Denker unter den Schachexperten sind schließlich bei einem Problemlösungs-Turnier gefragt. Ein kniffliges Schachproblem muß in einer vorgegebenen Zeit gelöst werden. Punkte werden von Juroren entsprechend des Schwierigkeitsgrades verteilt. Wer bei dieser Veranstaltung mitmischen möchte, ist am Donnerstag, 4. April, im Gifhorner Kulturzentrum willkommen. Gestartet wird um 18 Uhr.
Die Siegerehrung des Turniers soll am Oster-Sonnabend gegen 17 Uhr über die Bühne gehen.


Auftakt nach Maß: Mit einem Blitzschach-Wettkampf eröffneten
Bürgermeister Manfred Birth (links) und Dr. Wilhelm Baucke die
Niedersächsischen Einzelmeisterschaften im Kulturzentrum.
Foto: Uwe Stadtlich


Aller-Zeitung - Samstag, 30.03.1996

Bei den Schachspielern rauchen die Köpfe

Heute startet ein hochrangiges Turnier: Niedersächsische Einzelmeisterschaften
Vom heutigen 30. März bis zum 6. April finden in Gifhorn die Niedersächsischen Einzelmeisterschaften im Schach statt. Dabei werden Turniere für Herren und Damen ausgetragen, wobei das Damenturnier die weibliche A/B-Jugend einbezieht. Für das Herrenturnier werden rund 100 und für das Damenturnier 20 Teilnehmer erwartet. Die Turniere werden vom Niedersächsischen Schachverband veranstaltet und vom Schachverein Gifhorn 1959 im Kulturzentrum ausgerichtet.
Die Turniere sind für alle Schachspieler offen, die in einem niedersächsischen Schachverein Mitglied sind. Sie werden nach dem Schweizer System ausgetragen, wobei in jeder Runde Spieler möglichst gleichen Punktestandes aufeinandertreffen. Die Gesamtsieger sind für die Teilnahme an den Deutschen Einzelmeisterschaften 1996 qualifiziert.
Neben den Einzelmeisterschaften kommen diverse Blitzturniere zur Austragung. Das große Oster-Blitzturnier am Karfreitag ist offen für alle Schachspieler und bildet in der Regel auch für Schachenthusiasten außerhalb Niedersachsens eine Attraktion. Beim Blitzschach erhalten beide Spieler je fünf Minuten Bedenkzeit pro Partie. Wer die Zeit als erster überschreitet, verliert, es sei denn, er hat vorher ein Matt erzielt oder eine Remistellung erreicht. Das Oster-Blitzturnier beginnt mit den Vorrunden um 15.30 Uhr; letzte Teilnahmemeldungen für jedermann sind bis 15 Uhr möglich. Wer es bis in die Endrunden schafft, die um 20 Uhr folgen, muß sich auf einen Fight bis Mitternacht einstellen.
Weiter wird für Schachtüftler ein Problemlösungsturnier durchgeführt. Es beginnt am Donnerstag, 4. April, 18 Uhr. Die Eröffnung der Turnierwoche ist am Sonnabend, 30 März, um 13.30 Uhr. Um 14 Uhr startet die erste Runde. An den folgenden Tagen beginnt der Spielbetrieb um 10 Uhr und dauert bis gegen 22 Uhr. Mit der Siegerehrung ist am Oster-Sonnabend, 6. April, ab 17 Uhr zu rechnen. Zuschauer sind willkommen, der Eintritt ist frei.


Gifhorner Kurier - Donnerstag, 28.03.1996
Im Kulturzentrum rauchen die Köpfe

Schach-Akteure aus ganz Niedersachsen in Gifhorn

GIFHORN. Zu den niedersächsischen Einzelmeisterschaften im Schach, in der Zeit vom 30. März bis 6. April, erwarten der Veranstalter - der Niedersächsische Schachverband - sowie der örtliche Ausrichter - der Schachverein Gifhorn - rund 20 Teilnehmerinnen und 100 Teilnehmer.
Das Turnier wird am Sonnabend, 30 März, um 13.30 eröffnet, um 14 Uhr startet die erste Turnierrunde. An den folgenden Tagen beginnt der Spielbetrieb jeweils um 10 Uhr und erstreckt sich bis 22 Uhr. Mit der Siegerehrung ist am Ostersonnabend, 6. April, ab 17 Uhr zu rechnen. Zuschauer sind jederzeit gern gesehene Gäste, der Eintritt ist frei. Aktive Teilnehmer können sich an die Vorsitzenden des Schachvereins Gifhorn, Wilhelm Baucke, Telefon 05371/51455, oder Jürgen Dannehr, 05371/12941, wenden.
Um die Veranstaltung einen angemessenen Rahmen zu verleihen, stellt die Stadt Gifhorn vor dem Hintergrund der Aktivitäten zum 800jährigen Stadtjubiläum das Kulturzentrum als Wettkampfstätte zur Verfügung.
Die Turniere sind für alle Spielerinnen, die Mitglied in einem niedersächsischen Schachverein sind. Sie werden nach dem sogenannten Schweizer System ausgetragen, wobei in jeder Runde Spieler möglichst gleichen Punktestandes aufeinandertreffen sollen. Die Gesamtsieger sind für die Teilnahme an den diesjährigen Deutschen Einzelmeisterschaften qualifiziert.
Neben den Einzelmeisterschaften kommen auch verschiedene Blitzturniere zur Austragung. Das große "Osterblitzturnier" am Karfreitag beispielsweise ist offen für alle Schachspieler und in der Regel auch eine Attraktion für Schachenthusiasten außerhalb Niedersachsens.
Beim Blitzschach erhalten beide Spieler je fünf Minuten Bedenkzeit pro Partie. Wer die Zeit als erster überschreitet verliert, es sei denn er hat vorher ein Matt erzielt oder eine Remistellung erreicht. Das Osterblitzturnier beginnt um 15.30 Uhr mit den Vorrunden; letzte Teilnahmemeldungen sind bis 15 Uhr möglich.
Für die "Schachtüftler" wird ein Problemlösungsturnier angeboten. Hier kommt es darauf an, Schachprobleme in einer vorgegebenen Zeit zu lösen, wobei die Aufgaben entsprechend ihrer Schwierigkeit bepunktet werden. Das Problemlösungsturnier beginnt am Donnerstag, 4. April, um 18 Uhr.


Schachmatt heißt es ab 30.März im Kulturzentrum


Aller-Zeitung - Donnerstag, 28.03.1996

Mißerfolg und Sieg bei den Schachspielern

Erste Vertretung muß noch auf den Ehrenpunkt warten / Landesmeisterschaft steht an
Die erste Vertretung des Gifhorner Schachvereins Gifhorn hatte sich jetzt in der Oberliga Nord mit der SVG Tempo Göttingen I auseinanderzusetzen. Obwohl die Gifhorner mit guter Kampfmoral antraten, erwies sich der in der Spitzengruppe spielende Gegner als zu stark. Nach fünf Stunden war alles gelaufen: Mit vier Unentschieden und 2:6 Punkten mußte sich das heimische Team geschlagen bekennen. Damit hat Gifhorn noch keinen Punkt geholt und muß in den verbleibenden zwei Begegnungen noch bangen, ob ein Ehrenpunkt erspielt werden kann.
Die Gifhorner Zweitvertretung fuhr zum Schachclub Wolfsburg, um mit der dortigen Reserve die Kräfte zu messen. Gifhorn konnte nur sieben Spieler aufbieten, gewann jedoch deutlich mit 5,5:2,5. Jürgen Dannehr, Jegor Bickert, Tobias Linder, Gerrit Baucke und Juri Krom konnten ihre Partien gewinnen. Damit hat Gifhorn II in der Bezirksliga jetzt 10:6 Punkte und rückt nahe an die Tabellenspitze heran.
Die Gifhorner Dritte hatte zu Hause die dritte Garnitur des Schachclubs Wolfsburg zu Gast. In diesem Kreisliga-Derby erwiesen sich die Gäste als die reifere Mannschaft. Nur Jörg Wohlrabe und Anatol Geisler konnten voll punkten. Das Gifhorner Team verlor mit 3:5 und hat nun in der Tabelle 7:9 Punkte.
Gifhorn IV hatte zwischenzeitlich zwei Begegnungen auszutragen. Zunächst gab es zu Hause ein 6:2 gegen die Zweitvertretung des Postsportvereins Braunschweig, wobei die Postsportler mit nur vier Aktiven anreisten. Darauf folgte dann noch ein 3:5 bei der Dritten von Caissa Wolfenbüttel. Am erfolgreichsten schnitt die Jugendliche Kerstin Dannehr ab, die aus beiden Wettkämpfen zusammen 1,5 Punkte erspielte. Gifhorn IV verfügt in der Kreisklasse jetzt über 6:10 Punkte.
Bevor es mit den Schlußrunden weitergeht, konzentrieren sich die Schachspieler nun erst einmal auf die Niedersächsischen Landes-Einzelmeisterschaften, die vom Freitag, 30. März, bis zum Ostersonntag, 6. April, im Gifhorner Kulturzentrum ausgetragen werden. Zuschauer sind zu den Wettkämpfen im übrigen willkommen. Der Eintritt ist frei.


Aller-Zeitung - Mittwoch, 13.03.1996
Vorbereitungen laufen: Schachverein Gifhorn 1959 blickt auf die Niedersächsische Einzelmeisterschaften

Königliches Vergnügen schwarz auf weiß

(le). Angespannt sitzen sie an ihren Tischen. Volle Konzentration ist gefragt. Wer geht als nächster ins Spiel? Der Turm? Der Springer? Oder vielleicht sogar die Dame? Diese Fragen stellen sich Woche für Woche immer wieder rund 60 Schach-Fans, und sie lösen sie mit Bravour. Kein Wunder: Beim Schachverein Gifhorn 1959 lenken echte Cracks die Figuren über das Spielbrett.
Schwarz und weiß - diesen Farben haben sich 60 Männer und Frauen aus ganz Gifhorn verschrieben. "Und das durch alle Altersklassen hinweg", erzählt Dr. Wilhelm Baucke nicht ohne Stolz. "Unser Jüngster ist gerade erst neun Jahre alt, unser ältestes Mitglied 86."
Vor 37 Jahren hätte wohl damit kaum jemand gerechnet. 22 Schachfreunde taten sich damals zusamme, um ihrem gemeinsamen Hobby zu fröhnen. "Die meisten kamen damals aus dem Schachverein Ise/Aller, zu dem auch Wolfsburger gehörten", gräbt der Vorsitzende in der Geschichte. "Das Vereinsleben schlief aber langsam ein, also gründeten sie einen neuen."
Mit großem Erfolg. Denn einerseits läßt der Nachwuchs nicht auf sich warten. Wir haben 15 Jugendliche." Andererseits kamen mit den Jahren auch Damen hinzu. "Allerdings haben wir nur sechs Frauen dabei", bedauert Baucke ein wenig. Auch wenn das für diesen Sport ein recht guter Schnitt ist. In den meisten Schachvereinen spielen ungefähr nur zehn Prozent Frauen mit. "Dabei kommt es gerade bei diesem Sport nun wirklich nicht auf das Geschlecht an."
Nur auf König und Dame und ihre Positionen. Und um die werden rund 120 Schach-Fans in der ersten April-Woche kämpfen. Dann starten nämlich in Gifhorn die Niedersächsischen Einzelmeisterschaften (siehe auch Artikel unten). Eine Woche lang dreht sich im Kulturzentrum alles nur um die elfenbein- und ebenholzfarbenen Figuren. "Das ist eine unser größten Veranstaltungen", erklärt Baucke.
So gibt es noch jede Menge zu tun. Allein für die Einzelturniere müssen etwa 60 Spiele und Uhren besorgt und aufgebaut werden. Etwa noch einmal soviel werden für die Blitzturniere benötigt. Matt setzen lassen sich die Gifhorner Cracks durch den Streß nicht: "Wie haben schon einige Turniere vorbereitet, das geht fast von allein." Zehn Gifhorner nehmen übrigens an dem Turnier teil, und die bereiten sich mehr oder weniger vor. "Einige überlegen sich Eingangsstrategien, andere gehen mit ganz viel Ruhe an die Sache." Wie es sich für das königliche Spiel gehört.


Schachturniere in Gifhorn: Im Kulturzentrum werden vom 30. März bis 6. April die Köpfe rauchen.
Foto (Archiv): Peter Chavier

Großes Turnier

Schach auf Landesebene
Vom 30. März bis zum 6. April finden in Gifhorn die Niedersächsischen Einzelmeisterschaften im Schach statt. Dabei werden Turniere für Herren und Damen ausgetragen, wobei das Damenturnier die weibliche A/B-Jugend mit einbezieht. Für das Herrenturnier werden rund 100 und für das Damenturnier 20 Teilnhemer erwartet.
Die Turniere werden vom Niedersächsischen Schachverband veranstaltet und vom Schachverein Gifhorn ausgerichtet. Die Stadt Gifhorn stellt im Rahmen der 800-Jahr-Feier das Kulturzentrum zur Verfügung. Die Turniere sind für alle Schachspieler offen, die in einem niedersächsischen Schachverein Mitglied sind. Die Gesamtsieger sind für die Teilnahme an den Deutschen Einzelmeisterschaften 1996 qualifiziert.
Neben den Einzelmeisterschaften sind diverse Blitzturniere geplant. Das große Osterblitzturnier am Karfreitag ist offen für alle Schachspieler. Beim Blitzschach erhalten beide Spieler je fünf Minuten Bedenkzeit pro Partie. Wer die Zeit als erster überschreitet, verliert, es sei denn, er hat vorher ein Matt erzielt oder eine Remisstellung erreicht.
Das Osterblitzturnier beginnt mit den Vorrunden um 15.30 Uhr; letzte Teilnahmemeldungen sind bis 15 Uhr möglich. Wer es bis in die Endrunden schafft, die um 20 Uhr folgen, muß sich auf einen langen Spielabend bis Mitternacht einstellen.
Weiterhin wird für die Schachtüftler ein Problemlösungsturnier durchgeführt. Dabei kommt es darauf an, Schachprobleme in vorgegebener Zeit zu lösen, wobei die Aufgaben entsprechend ihrer Schwierigkeit bepunktet werden. Das Problemlösungsturnier beginnt am Donnerstag, 4. April, um 18 Uhr.
Die Eröffnung der Turnierwoche findet am Sonnabend, 30. März, 13.30 Uhr, statt. Um 14 Uhr startet die erste Runde. An den folgenden Tagen beginnt der Spielbetrieb in der Regel täglich um 10 Uhr und dauert bis etwa 22 Uhr. Mit der Siegerehrung ist am Ostersonnabend, 6. April, ab 17 Uhr zu rechnen. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos bei Dr. Baucke unter Tel. 51455.


Gifhorner Rundschau - Dienstag, 12.03.1996
Niedersächsische Einzelmeisterschaften im Schach

Gifhorner sind Ausrichter

Die niedersächsischen Einzelmeisterschaften im Schach finden vom 30. März bis zum 6. April in Gifhorn statt. Dabei werden Turniere für Männer und Frauen ausgetragen, wobei das Damenturnier die weibliche A/B-Jugend einbezieht. Für das Herrenturnier werden rund 100, für das Damenturnier etwa 20 Teilnhemer erwartet.
Die Turniere werden vom Niedersächsischen Schachverband veranstaltet und vom Schachverein Gifhorn 1959 ausgerichtet. Die Stadt Gifhorn innerhalb der 800-Jahr-Feier das Kulturzentrum als Wettkampfstätte zur Verfügung, wodurch die Veranstaltung einen ihrer Bedeutung angemessenen Rahmen erhalte, so die Veranstalter.
Die Turniere sind für alle Schachspieler offen, die in einem niedersächsischen Schachverein Mitglied sind. Daher setzt sich das Teilnehmerfeld aus Spielern unterschiedlicher Spielstärke zusammen. Die Turniere werden nach dem Schweizer System ausgetragen, wobei in jeder Runde Spieler möglichst gleichen Punktestandes aufeinandertreffen. Dadurch wird erreicht, daß sich mit dem Fortschritt des neunrundigen Turniers die Leistungsspitze herausschält, ohne daß ein Vollrundenmodus benötigt wird. Die Spieler im Mittelfeld und hinterenTeil der Tabelle treffen zunehmend auf Spieler ihrer Leistungsklasse, wodurch auch für sie spannende Partien und Erfolge möglich sind. Die Gesamtsieger sind für die Teilnahme an den deutschen Einzelmeisterschaften 1996 qualifiziert.
Außer den Einzelmeisterschaften werden diverse Blitzturniere ausgetragen. Das große Osterblitzturnier am Karfreitag ist offen für alle Schachspieler und bildet in der Regel auch für Schachenthusiasten außerhalb Niedersachsens eine Attraktion. Beim Blitzschach erhalten beide Spieler je fünf Minuten Bedenkzeit pro Partie. Wer die Zeit als erster überschreitet, verliert, es sei denn, er hat vorher ein Matt erzielt oder eine Remisstellung erreicht. Das Osterblitzturnier beginnt mit den Vorrunden um 15.30 Uhr; letzte Teilnahmemeldungen für jedermann (!) sind noch bis 15 Uhr möglich. Wer es bis in die Endrunden schafft, die um 20 Uhr folgen, muß sich auf einen Wettstreit bis Mitternacht einstellen.
Weiterhin wird für die Schachtüftler ein Problemlösungsturnier angeboten. Dabei kommt es darauf an, Schachprobleme in vorgegebener Zeit zu lösen, wobei die Aufgaben entsprechend ihrer Schwierigkeit bepunktet werden. Dieses Turnier beginnt am Donnerstag, 4. April um 18 Uhr.
Die Turnierwoche wird am Sonnabend, 30. März, um 13.30 Uhr eröffnet, um 14 Uhr startet die erste Turnierrunde. An den folgenden Tagen beginnt der Spielbetrieb täglich um 10 Uhr und dauert bis gegen 22 Uhr. Mit der Siegerehrung ist am Ostersonnabend, 6. April, von 17 Uhr an zu rechnen.
Zuschauer, die die Turniere und die Atmosphäre zeitweilig miterleben möchten, sind im Kulturzentrum willkommen - der Eintritt ist frei. Schachfreunden aus dem Gifhorner Raum, die sich noch für eine Teilnahme an einem Turnier entscheiden möchten, sollten Vorstandsmitglieder des Gifhorner Schachvereins ansprechen: Vorsitzender Wilhelm Baucke (Telefon 5 14 55), zweiter Vorsitzender Jürgen Dannehr (Telefon 1 29 41).


Aller-Zeitung - Freitag, 01.03.1996

Die Zweitvertretung landete einen 7:1-Kantersieg

Gifhorner Schachmannschaften traten wieder an die Bretter: Erstes Team mußte sich geschlagen geben
Die vier Gifhorner Schachmannschaften traten jetzt ans Brett, um ihre Kräfte zu messen. Die Erste mußte in der Oberliga Nord zum Schachklub Bremen-Nord reisen, zu einem Gegner, der in der vergangenen Saison mit 5:3 bezwungen wurde. Doch diesmal gab es eine Niederlage, die mit 2:6 sogar recht deutlich war. Einzig Stefan Brettschneider am Spitzenbrett konnte seine Partie gewinnen. Philipp Mai und Adele Pramann erreichten die Punkteteilung. Bei 0:12 Punkten ist im Lager der Gifhorner Oberligisten eine einsetzende Resignation nicht mehr zu übersehen. Um den Abstieg noch zu entgehen, müßte an den folgenden Spieltagen ausgerechnet gegen die Spitzenteams aus Göttingen und Delmenhorst voll gepunktet werden.
Die Gifhorner Zweite hatte es zu Hause mit der Erstvertretung der Schachfreunde aus Fallersleben zu tun. Die Gifhorner landete mit 7:1 einen Kantersieg. Mannschaftsführer Jegor Bickert, der dieses Mal ausnahmsweise früh unterlag, war im weiteren Verlauf des Wettkampfes vollauf damit beschäftigt, die Punkte der Mannschaftskollegen einzusammeln. Mit diesem Erfolg haben die Gifhorner Reservisten in der Bezirksliga jetzt 8:6 Punkte und sind aller Abstiegssorgen ledig.
Die Gifhorner Dritte reiste nach Braunschweig zur Sechsten der dortigen Schachfreunde. Gegen dieses Team aus dem Mittelfeld der Kreisliga-Tabelle hatten sich die Gifhorner Hoffnungen gemacht, ihre Chancen auf einen Aufstiegsplatz in der Bezirksklasse zu wahren. Es kam jedoch anders. Neben zwei Remisausgängen gelang nur Anatol Geisler an Brett 7 ein Sieg, so daß das Mannschaftsergebnis zum Schluß 2:6 lautete. Damit haben die Gifhorner 7:7 Punkte auf ihrem Konto und sind im Mittelfeld der Tabelle plaziert.
Gifhorns Vierte fuhr ebenfalls nach Braunschweig und unterlag dort der Ersten der Gehörlosen-Schachvereinigung mit 3:5. Christian Axt, Josef Kiper und Dieter Brettschneider gewannen ihre Partien. Gifhorn IV hat in der Kreisklasse 4:6 Punkte.


Aller-Zeitung - Mittwoch, 28.02.1996

Pokale und Urkunden für Schachspieler

Gerhard Breitmann in der Jahreshauptversammlung zum Vorsitzenden gewählt
In Bodenteich fand die Jahreshauptversammlung des Schachkreises Gifhorn statt. Die Schachspieler beschlossen, neun Kreisturniere, davon fünf Jugendturniere, um je eine Urkunde und einen Wanderpokal erneut auszutragen. Die Termine wurden festgelegt.
Uwe Twele erhielt als Kreismeister den Wanderpokal des Schachkreises nach dreimaligen Gewinn hintereinander vom Vorsitzenden Gerhard Breitmann überreicht. Zudem war Twele Dähne-Pokalsieger. Ingo Neumann war Kreisblitzmeister und Kreisschnellschachmeister. Mark Jeske erhält nach dreimaligen Sieg als Kreisjugendmeister den Wanderpokal endgültig. Als Sieger bei Schnell- und Blitzturnieren erhalten die Jugendlichen Kerstin Dannehr, Gifhorn, Henning Cohrs, Mark Jeske und Werner Warnecke Urkunde und Pokale.
Die einstimmige Wahl des Vorstandes ergab folgendes Ergebnis: Gerhard Breitmann Vorsitzender; Dr. Wilhelm Baucke, sellvertretender Vorsitzender; Hans Vögtlin, Kassenwart; Jürgen Dannehr, Jugendspielleiter und Gunter Hoffmann, Schriftführer. Als nächstes Turnier wird am 16. März um 15 Uhr im Gymnasium Hankensbüttel zum 13. Mal die Kreisblitzmeisterschaft durchgeführt und im März der Dähne-Pokalsieger 1996 ermittelt.
Die Kreismeisterschaft wird mit sechs Spielern im Rundenturnier am 27. und 28. April in Hankensbüttel und vom 17. bis 19. Mai in Gifhorn ausgespielt. Am 16. Mai findet in Gifhorn die Stadtblitzmeisterschaft und am 15. Juni zum 50. Mal in Wittingen die Stadtblitzmeisterschaft um einen Wanderpokal der Stadt Wittingen statt.


Aller-Zeitung - Mittwoch, 07.02.1996

Der Nachwuchs an den Brettern ist auf einem guten Weg

Schachspieler des Gifhorner Vereins waren wieder im Einsatz: Erstvertretung geriet in Zeitnot und verlor
Die Gifhorner Schachspieler waren wieder im Einsatz. Gifhorn I hatte sich in der Oberliga Nord mit der Schachgemeinschaft Isernhagen auseinanderzusetzen. Die Gifhorner sahen in diesem Wettkampf die letzte Gelegenheit, die bisherige Niederlagen-Serie zu stoppen, um den drohenden Abstieg doch noch abzuwenden. Nach vier Stunden zog man bei der ersten Zeitkontrolle Zwischenbilanz: Remis an den Brettern 1 und 2, Niederlagen an den Brettern 5 und 6, aber Siege durch Mannschaftskapitän Jens Ebeling und Reservespieler Jegor Bickert an den Brettern 7 und 8, also 3:3. An den Brettern 5 und 6 hatten sich Zeitnot-Duelle abgespielt; danach sahen die Gifhorner Stellungen etwas zerrupft aus. Nach weiteren Zügen mußten die Segel gestrichen werden, so daß der Wettkampf 3:5 verloren ging. Mit 0:10 Punkten bietet sich den Gifhornern ein tristes Tabellenbild.
Die Gifhorner Zweite fuhr zu den Schachfreunden nach Salzgitter, um mit der dortigen Zweitvertretung die Kräfte zu messen. Da Salzgitter am Spitzenbrett nicht antat, begann der Kampf mit 1:0 für Gifhorn. Salzgitter zeigte sich jedoch in der Folge in blendender Verfassung und zog mit vier Siegen und zwei Remis auf 4:2 davon. Ein Debakel vor Augen, nahmen an den Brettern 6 und 7, Markus Frankiewicz und Heinz Morisse, noch einmal alle Kräfte zusammen, spielten voll auf Sieg und waren erfolgreich. So gelang am Ende noch der Ausgleich zum 4:4. Damit hält Gifhorn II mit 6:6 Punkten weiterhin seinen Mittelplatz in der Bezirksliga.
Die Gifhorner Dritte hatte in der Kreisliga den Tabellenführer des Schachvereins Helmstedt zu Gast. Die Trauben hingen für die Gifhorner zu hoch, die Begegnung endete 1:7. Gifhorn III hat jetzt 7:5 Punkte und kann den weiteren Begegnungen gelassen entgegensehen.
Inzwischen hat auch in der Jugend-Bezirksliga die Saison begonnen. Der Gifhorner Schachverein ist mit zwei Viererteams am Start, die nach drei Spieltagen 6:0 und 4:2 Punkte aufweisen. So ist der Gifhorner Nachwuchs auf gutem Wege, zu einem Achterteam zusammenzuwachsen, das dann für die Jugend-Landesliga qualifiziert wäre.


Aller-Zeitung - Dienstag, 09.01.1996

Die Erste steht ganz dicht vor dem Abstieg

Start mißglückt: Gifhorner Schachmannschaften holten am Sonntag nur einen Punkt
Am Sonntag traten die vier Gifhorner Schachmannschaften zum ersten Spieltag 1996 an. Dabei blieb beim Start ins Jahr nur ein mageres Pünktchen haften.
Die Erste spielte in der Oberliga Nord beim Aufsteiger Stade. Die Gifhorner hatten zwar ihre beste Formation aufgeboten, doch drei Spieler, die aus Richtung Rostock kamen, trafen durch Verspätungen der Bahn erst rund eine Stunde nach Spielbeginn in Stade ein. Damit hatte sich die zweistündige Bedenkzeit für diese Spieler auf eine Stunde halbiert. Die Stader präsentierten sich sehr stark und erteilten den Gifhornern nach insgesamt sieben Stunden Spielzeit mit 2,5:5,5 eine deutliche Abfuhr. Einzig dem über die Weihnachtszeit aus den USA angereisten Alexander Lawrenz gelang ein voller Siegpunkt, ansonsten gabe es nur noch drei Unentschieden.
Mit nunmehr 0:8 Punkten sind die Gifhorner Oberligisten zum Abstiegskandidaten gestempelt und müssen auf ein Wunder hoffen, um den Abstieg doch noch zu vermeiden.
Die Gifhorner Zweite fuhr zur Schachgemeinschaft Königslutter. Da Gifhorn nur sieben Spieler aufbieten konnte, mußte mit einer Vorgabe von 0:1 gestartet werden. Diesem Punkt lief das Gifhorner Team fünf Stunden lang ohne Erfolg hinterher; am Ende verlor man gegen Königslutter I mit 3:5. Jegor Bickert und Juri Krom konnten ihre Partien gewinnen. Damit belegt Gifhorn II mit jetzt 5:5 Punkten einen Tabellenplatz im Mittelfeld der Bezirksliga.
Die Gifhorner Dritte hatte sich zu Hause in der Kreisliga mit der Zweiten des Schachklubs Gliesmarode auseinanderzusetzen. Obwohl ebenfalls ein Brett nicht besetzt werden konnte, gelang ein 4:4. Damit konnte Gifhorns bisher erfolgreichstes Team sein Punktekonto auf 8:2 steigern und hat noch alle Chancen auf den Aufstieg in die Bezirksklasse. Jörg Wohlrabe, Horst Gauter und Ralf Oppenhorst gewannen ihre Partien.
Gifhorns Vierte spielte (Kreisklasse) auswärts gegen die Dritte von Schöppenstedt. Am ANfang 1:1, da beide Teams je ein Spieler fehlte. Die Gastgeber erwiesen sich als die routiniertere Vertretung, die den Gifhorner Gästen durch drei Remis sowie den kampflosen Punkt nur 2,5 Brettpunkte gestattete. Damit hat die Vierte jetzt 2:6 Mannschaftspunkte.