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4. Mannschaft

Leserbrief zur 4. Mannschaft von Karsten Engel aus Dublin:

Hallo Gifhorner Schachfreunde!
Wie Ihr zum Teil wißt, bin ich für ein halbes Jahr in Dublin. Gestern wurde mir die Novemberausgabe dieser Zeitung durch meine Mutter zugeschickt, die ich wie immer mit großem Interesse gelesen habe. Mit besonderem Interesse habe ich den Bericht über die 4. Mannschaft verfolgt, denn auch ich habe dort meine ersten Mannschaftskämpfe vor 9 Jahren gespielt, und schreibe deswegen auch diesen Brief.
Kurz zur damaligen Vorgeschichte: Die 4. wurde von Anfang an mit großen Problemen konfrontiert, denn sie mußte mit der 3., die unbedingt aufsteigen wollte, in einer Liga spielen. Folglich hatte die 3. Mannschaft 15 gute Spieler zur Verfügung, während die 4. mit nur acht auskommen mußte, wovon 5 mehr oder weniger jünger als 20 waren. Im Schnitt spielten wir aber nur mit 6 Spielern. Leider ist Marcus der einzige, der heute noch die Gifhorner Farben vertritt.
Hier nun endlich die acht Namen in schriftlicher Form (Reihenfolge ohne Gewähr):
Michael Höbbel (aufgehört mit Schach)
Marcus Frankiewicz (heute Bezirksliga)
Heike Müller (aufgehört mit Schach)
Constantin Schmidt (aufgehört mit Schach)
Hans-Jürgen Zieling (leider verstorben)
Karsten Engel (heute Landesliga)
Oliver Dorosch (aufgehört mit Schach)
Christian Heger (aufgehört mit Schach)
Trotz der schlechten Voraussetzungen hatten wir viel Spaß, was nicht nur an "Höbbels" legendärer Fahrweise lag, sondern auch an kleinen (manchmal auch größeren) Erfolgserlebnissen. Ich wünsche der heutigen 4., daß sie ähnlich viel Spaß und Erfolg hat, wie wir damals und eines Tages vielleicht der eine oder andere sich in der 1. Mannschaft wiederfindet.
Natürlich auch den anderen Mannschaften viel Erfolg, daß sie alle Saisonziele, ob Klassenerhalt oder Aufstieg, erreichen.
Sportliche Grüße,
bis bald
Karsten Engel

Gocher Open 1995

Wieder einmal hatte sich der harte Kern der alten Gifhorner Mannschaft in Goch zu einer Wiedersehensfeier eingefunden, und alle starteten auch für Gifhorn, obwohl inzwischen meist anderweitig tätig. Zwar errang die eingeschweißte Truppe keinen Sieg in der Mannschaftswertung, aber Einzelspieler waren durchaus erfolgreich. IM Rainer Polzin landete auf dem geteilten 2. Platz, und auch Ernst Eisner gewann einen Preis - für Nichteingeweihte sehr überraschend. Denn wenn man Ernst nach seinen Stellungen oder seinen Ergebnissen fragte, winkte er grundsätzlich mit völlig verzweifelter Miene ab. Entweder war das Ergebnis nicht nach seinem Geschmack oder der Gegner war ihm zu schwach. Wer die Tabelle nicht studiert hat, hätte denken können, daß  Ernst  punktlos am Ende liegen würde, aber in Wirklichkeit holte er ansehnliche 4 aus 7, was nicht nur seinen Rangplatz (geteilter 25. / nach Wertung 41. - ebenfalls ein Buchholzopfer) verbesserte, sondern ihm auch den 2. Ratingpreis in der DWZ-Gruppe 1700-1850 einbrachte!
6. Gocher Open 1995
1. De Gleria    2140  Düsseldorfer SK    6  /7  26,5
2. FM Schebler  2415  PSV/BSV Wupertal   5,5    31
3. FM Stillger  2285  Düsseldorfer SK    5,5    29
4. IM Polzin    2410  SV Gifhorn         5,5    28
5. Krüger       2018  Ratinger SK        5,5    27
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101 Teilnehmer


Kilkenny 1995

Vom 24.-26.11.1995 habe ich im Rahmen meines Irlandaufenthalts das Schachturnier in Kilkenny mitgespielt. Es ist angeblich das bestbesetzte Turnier Irlands. Es wurde in 3 Kategorien gespielt, wobei ich am Master-Turnier (Ranking >2000) teilgenommen habe. Meine Zahl ist zwar etwas schlechter, aber das weiss hier ja keiner. Obwohl ich eine Zahl von 2000 angegeben habe, war ich also nur Nr. 23 von 24 Teilnehmern. Es spielten 3 GM, 2 IM und 3 FM mit. Die Bedenkzeitregelung hat mir etwas Probleme bereitet, denn man hat nur 1 Stunde 45 Minuten für alle Züge. Dadurch waren am Sonnabend 3 Partien zu spielen, was noch härter ist als z.B. in Travemünde.
Obwohl ich nur 2 Punkte aus 6 Partien erreicht habe, bin ich mit dem Verlauf doch recht zufrieden, denn sämtliche Gegner waren zumindest nominell besser. In den ersten beiden Runden lief es nicht so gut. So machte ich in   der   ersten   Runde   in ausgeglichener Stellung, mit immerhin noch 3 Minuten auf der Uhr in einem Dame-Turm-Endspiel, einen ??-Zug gegen jemanden mit einer Zahl von 2202, was zur sofortigen Aufgabe führte. In der zweiten Partie musste ich auf Grund von Unkenntnis in der Eröffnung bereits nach 19 Zügen gegen jemanden mit 2045 die Waffen strecken. In der dritten und vierten Partie lief es dann sehr gut, denn ich konnte beide gewinnen (s.u.). Zum Abschluss habe ich dann noch gegen jemanden mit 2180 und einen FM mit 2260 verloren, wobei ich mich in beiden Partien lange erfolgversprechend halten konnte und schlussendlich nur ihrer Turnierroutine unterlag.
siehe Partien Engel-Clarke und Hurley-Engel


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